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Stand 2026-04-12. Zahlen und Beschreibungen folgen der Fachliteratur und nicht dem Marketingmaterial.
Eiweißpulver oder Proteinpulver sind Lebensmittel in Pulverform mit einer hohen Konzentration an Proteinen. Der Begriff Eiweißpulver ist doppeldeutig, da im engeren Sinne auch das Pulver aus dem Eiklar von Vogeleiern gemeint sein kann. Es gibt Proteinkonzentrate aus einer Vielzahl tierischer oder pflanzlicher Lebensmittel oder Pilzen.
Quellen: de.wikipedia.org
== Verwendung == Durch Proteinpulver lässt sich der Proteinaufnahme in der Ernährung steigern ohne gleichzeitig eine ggf. unerwünscht hohe Aufnahme von Energie, Kohlenhydraten und Fetten in Kauf zu nehmen. Sie werden in der Regel als Protein-Shakes, teilweise aber auch als Zutat in Speisen oder in Tablettenform zu sich genommen. Insbesondere Kraftsportler versuchen, durch erhöhte Proteinzufuhr Muskelmasse aufzubauen oder, namentlich in einer Diätphase, zumindest aufrechtzuerhalten. Im Bereich des Kraft- und Leistungssports kann unter Umständen eine partielle Leistungssteigerung erreicht werden. Der Nutzen von Proteinpulver zur Verhinderung des Muskelabbaus bei Bettlägerigkeit ist umstritten. Die Einnahme höher dosierter Proteinpulver während der Schwangerschaft ist mit geringerem fötalem Wachstum verbunden.
Quellen: de.wikipedia.org
== Eigenschaften == Proteinpulver unterscheiden sich nach der Geschmacksrichtung und dem Massenanteil der Proteine, der im Bereich zwischen circa 72 % und circa 98 % in der Trockenmasse (i. Tr.) liegt. Die meisten Produkte enthalten vollständige oder abgebaute Milchproteine und Molkenproteine. Einige Hersteller verwenden Hühnerei-Proteine (Eiklarprotein, Ovalbumin), Sojaprotein oder auch Kollagen. Da die Herstellung von Kollagen mit geringeren Kosten verbunden ist als z. B. die von Laktalbumin, findet es sich in preiswerten Produkten. Die biologische Wertigkeit von Kollagen ist der von Laktalbumin oder Milchprotein allerdings unterlegen. Proteinpulver können je nach Reinigungsverfahren einen bitteren Beigeschmack haben. Dies beruht unter anderem auf der Hydrolyse von Proteinen zu teilweise bitter schmeckenden Peptiden. Bei manchen Prozessen kann eine Desaminierung von Asparagin und Glutamin zu Asparaginsäure bzw. Glutaminsäure erfolgen, was mitunter die Bitterkeit erhöht. Der bittere Geschmack kann auch von der Aminosäurezusammensetzung der Proteine (Asparaginsäure-haltige Peptide, hydrophobe Peptide mit Prolin) abhängig sein.
Quellen: de.wikipedia.org
== Geschichte == Athleten im antiken Griechenland wurde empfohlen, große Mengen von Fleisch und Wein zu konsumieren. Aus dieser Zeit stammen Rezepte für Kräuterpräparate, die über kulturelle Grenzen hinweg gehandelt wurden und positive Effekte auf Stärke, Ausdauer, Vitalität und Tapferkeit versprachen. In den 1910er Jahren propagierte Eugen Sandow, der erste moderne Bodybuilder der westlichen Welt, die Aufnahme großer Mengen von Proteinen zur Anregung des Muskelwachstums. Später empfahl der Bodybuilder Earle Liederman den Konsum von Fleischsaft und Fleischextrakt als einen Weg zur Muskelzunahme. In den 1950er Jahren wurde mit der steigenden Popularität sowohl des gelegentlichen als auch des gewerbsmäßigen Bodybuildings Irvin P. Johnson bekannt, welcher Ei-basierte Proteinpulver verkaufte, die als Zielgruppe Bodybuilder und Athleten ansprechen sollten.
Quellen: de.wikipedia.org
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